Ablauf

Normalerweise kommen Sie einmal wöchentlich für eine Sitzung von 50 Minuten in meine Praxis. Es kann aber auch sinnvoll sein, Doppelsitzungen zu vereinbaren oder gemeinsame Übungen an anderen Orten durchzuführen. Wenn von Ihnen gewünscht, können bei Bedarf weitere Hilfsmöglichkeiten einbezogen werden wie zum Beispiel eine medikamentöse Behandlung, der Besuch einer Beratungsstelle oder einer Selbsthilfegruppe.

Im Erstgespräch werden wir den Behandlungsanlass erörtern und organisatorische Fragen klären. In den ersten vier bis fünf Sitzungen („probatorische Phase“) beginnt die Sondierung Ihrer wichtigsten Beschwerden und Probleme und die Suche nach günstigen Ansatzpunkten. Dabei sind Ihre Ziele, Wünsche und Erwartungen von besonderem Interesse. Wir werden vor dem Hintergrund Ihrer Lebensgeschichte und Ihrer aktuellen Lebenssituation ein individuelles Entstehungsmodell Ihrer Beschwerden erarbeiten.

Die folgende Arbeitsphase, die bei einer Kurzzeitbehandlung bis zu 24 Stunden umfasst und bei einer Langzeittherapie bis zu 80 Stunden, ist dem Änderungsprozess gewidmet. Vom belastenden IST-Zustand werden wir uns mit geeigneten Methoden nach und nach in Richtung eines „da-will-ich-hin-Zustands“ bewegen. In der Schlussphase werden die erreichten Veränderungen stabilisiert. Denn Veränderungen sind erst dann erfolgreich, wenn Sie die Verbesserungen auch dauerhaft beibehalten können. Die gezielte Vorbereitung auf den Alltag ohne Therapie macht es möglich, dass die Kontakte langsam ausklingen können.